Symposien und Konferenzen im Schloss Herrenhausen

VolkswagenStiftung fördert Wissenschaftsaustausch

Die VolkswagenStiftung fördert wissenschaftliche Veranstaltungen im Schloss Herrenhausen. Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Antragstellung ist, dass neue Forschungsideen entwickelt und bislang noch nicht behandelte Themen und Ansätze diskutiert werden. Wichtig sind auch ein interdisziplinärer und internationaler Kontext und die Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

13.02.2017
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Bereitgestellt durch: VolkswagenStiftung

Transkript

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Wo einst der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz einige seiner wichtigsten Ideen entwickelte und diese beim Spaziergang im Großen Garten mit Kurfürstin Sophie diskutierte, treffen sich heute Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt.  

Die VolkswagenStiftung  fördert Symposien, Konferenzen und Workshops  in Schloss Herrenhausen in Hannover, um den direkten Austausch unter Wissenschaftlern zu ermöglichen.

Denn wie schon Leibniz selbst sagte:

„Es lohnt sich, die Entdeckungen anderer zu studieren, da für uns selbst eine neue Quelle für Ideenentspringt...“

O-Ton Julia Eckel, M.A., Universitäten Bochum und Marburg

Die Symposien sind sehr wichtig, um sich direkt austauschen zu können, um direkt miteinander ins Gespräch zu kommen, direkt gemeinsam auch über Thesen zu diskutieren. Darüber nachzudenken, wie man da vielleicht auch zu gemeinsamen Meinungen kommt. Aber eben auch unterschiedliche Meinungen zu hören und sich darüber auszutauschen und das im direkten  Kontakt tun zu können. Das finde ich wahnsinnig wichtig für die Wissenschaft, dass man sich auch mal gegenübertritt. Klar, man liest die Dinge, die andere schreiben, aber es ist immer nochmal etwas anderes, wenn man gemeinsam in einem Raum sich trifft und gemeinsam zusammen denkt. Ich glaube, das ist es, was ein wissenschaftliches Symposium einfach sehr wertvoll macht, einfach auch als ein Instrument auch für wissenschaftliche Erkenntnisbildung.

Im Rahmen von Symposienwochen fördert die VolkswagenStiftung Veranstaltungen, bei denen  es vor allem um die Entwicklung innovativer Ideen und um neue Forschungsperspektiven geht. Das Angebot steht allen Disziplinen offen. Der Teilnehmerkreis umfasst üblicherweise bis zu 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass neue Forschungsideen entwickelt und neue Themen und Ansätze diskutiert werden: in interdisziplinärem und internationalem Kontext.  Willkommen sind dabei auch  innovative Veranstaltungsformate  und Instrumente, die auf eine verbesserte Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer abzielen.

O-Ton Prof. Dr. Andreas Zick, Universität Bielefeld

Die Möglichkeiten hier im Herrenhäuser Schloss, sowie mit dem Garten vor dem Schloss, hier eine Konferenz abzuhalten ist exzellent, weil wir haben hier eine professionelle Ausstattung, wir haben ein professionelles Team, wir müssen uns um vieles einfach nicht kümmern. Und die Atmosphäre ist ruhig und gelassen, sodass wir auch über schwierige Themen reden können.

Ein anderes Veranstaltungsformat sind die Herrenhäuser Konferenzen mit bis zu 250 Teilnehmern.  Im Fokus stehen hier die gesellschaftliche  Relevanz,  die fachliche Aktualität sowie der Brückenschlag zur Praxis. Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern können auch Vertreter von NGOs, Medien  und Wissenschaftsorganisationen sowie aus Politik, Wirtschaft und Kunst aktiv teilnehmen. Besonders erwünscht ist die Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus aller Welt, für den bis zu 30 Travel Grants ausgeschrieben werden können.

 

Für eine Förderung in diesem ebenfalls fachoffenen Angebot  müssen die Konferenzen auch interdisziplinär und international ausgerichtet sein. Hier sind  Professorinnen und Professoren  an deutschen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen eingeladen, ihre Ideen und Konzepte einzureichen.

O-Ton Bauchbinde: Prof. Dr. Mathias Hornef, Universitätsklinik RWTH Aachen

Wissenschaftliche Konferenzen sind wichtig um Vertreter verschiedener Disziplinen zusammenzubringen, um neue, interdisziplinäre Forschungsgebiete zu untersuchen und neue Hypothesen aufzustellen. Zum anderen lebt die Forschung von Kooperation und so brauchen wir den Kontakt mit anderen Wissenschaftlern, um wissenschaftliche Kooperationen in Gang zu bringen, am Laufen zu halten. Wir brauchen die Kommunikation, um das Vertrauen zu haben Daten miteinander zu teilen.

Die Volkswagenstiftung trägt mit ihrer Förderung von Veranstaltungen  zu dieser wichtigen Kommunikation bei. Im Rahmen der Herrenhäuser Konferenzen entwickelt sie gemeinsam mit den veranstaltenden Wissenschaftlern das eingereichte Konzept weiter und hilft bei der Umsetzung. Als Schnittstelle zum Tagungszentrum Schloss Herrenhausen bietet sie Unterstützung bei der organisatorischen Planung, auch hinsichtlich des Caterings und sonstiger Tagungsinfrastruktur.

Mit den Symposien und Konferenzen in Herrenhausen  bereichert  die VolkswagenStiftung nicht nur die Wissenschaftslandschaft Hannovers sondern gibt über ausgewählte Themen und Personen der Forschung insgesamt zukunftsorientierte Impulse.