HannibaL

Der Modellstudiengang Medizin

Hannover geht beim Medizinstudium neue Wege. Mehr Praxisorientierung, Patientennähe und Studienbegleitende Prüfungen sollen vor allen den Studenten helfen.

Hier wird "HannibaL" vorgestellt, aber auch gezeigt, worauf man bei der Bewerbung auf einen Studienplatz achten sollte!

28.10.2015
2102

Der Modellstudiengang

­

Praxisstark und patientennah – das zeichnet den Modellstudiengang HannibaL an der MHH aus. Die Studierenden haben von Anfang an Patientenkontakt, die klassische Trennung von Theorie und Praxis, also Vorklinik und Klinik, entfällt.

Unterricht in kleinen Gruppen – durch die Tertialisierung wird der Jahrgang und ab dem dritten Studienjahr auch das akademische Jahr dreigeteilt, das ermöglicht das Lehren in drei zehnwöchigen Unterrichtsblöcken mit nur 90 Studierenden in einer Gruppe.

Zeitnahe Prüfungen - im direkten Anschluss an thematische Unterrichtsblöcke in den ersten beiden Studienjahren ersetzen das erste Staatsexamen – so ist der Lernstoff noch frisch im Gedächtnis.

­

Fair und schnell – sind die elektronischen Prüfungen an der MHH. Mit dem modernen Prüfungssystem Q[Kju:] erfahren die Studierenden schnell, ob sie bestanden haben.

Wissenschaftlich und forschungsorientiert – die MHH bietet als renommierte Einrichtung der Spitzenforschung schon während des Studiums Einblick in die wissenschaftlichen Grundlagen der molekularen Medizin. Mit der strukturierten Doktorandenausbildung (StrucMed) können Sie außerdem eine experimentelle Doktorarbeit in einer Forschungsgruppe schreiben.

Lernen auf hohem Niveau – in einer der leistungsfähigsten medizinischen Hochschuleinrichtungen in Deutschland lernen die Studierenden das gesamte Spektrum eines Großklinikums der Supramaximalversorgung kennen.

­

­­­Trainieren im Skills Lab gibt Sicherheit – auf 700 Quadratmeter an Übungsmodellen realistisch ärztliche Fertigkeiten wie Blutentnahme, chirurgische Händedesinfektion oder das Legen eines Harnblasenkatheters üben.

Studierende bewerten Leistung der Lehrer – Evaluation und leistungsorientierte Mittelvergabe verbessern die Lehrqualität an der MHH kontinuierlich.

Kinderbetreuungsangebot ausgebaut – auf dem Campus der MHH gibt es 375 Betreuungsplätze für Kinder von Studierenden und Beschäftigten der Hochschule.

Lebendiger Campus – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Sport zu treiben oder sich sozial zu engagieren, zum Beispiel im Teddybärkrankenhaus oder direkt in Hochschulgremien wie dem AStA.

Richtig bewerben!

10 no-goes: Von Studenten für Studenten

­

NoGo_3

1. Professor: Sie kommen zu spät!

Studienbewerber: Oh, das tut mir leid. 

 - Zu spät kommen geht gar nicht. Das macht einen richtig schlechten Eindruck auf die Gesprächspartner!

10 no-goes  beim Auswahlgespräch­

NoGo_1

2. Studienbewerber kommt mit Jeans und Turnschuhen, er hat die Hände in der Hosentasche, kommt langsam in den Raum geschlendert und möchte cool wirken.

 - Als Arzt ist Seriösität ein wichtiger Faktor. Der erste Eindruck zählt. Dabei spielt auch das Auftreten eine Rolle.

10 no-goes  beim Auswahlgespräch

NoGo_1

 3. Professor: Warum wollen Sie nach Hannover?

Studienbewerber: Ich wollte gerne nach Süddeutschland.

 - Sich nicht mit seinem Studienort auseinander zu setzen, ist ein großer Fehler. Die Motivation in Hannover zu studieren, ist beim Gespräch ein entscheidender Faktor.

10 no-goes  beim Auswahlgespräch

NoGo_1

4. Professor: Sie schreiben, Sie haben Gitarre gespielt. Was spielen Sie denn gerne?

Studienbewerber: Ja, das ist richtig. Damals in der vierten Klasse habe ich für drei Monate am Gitarrenunterricht teilgenommen. Leider kann ich das nicht  mehr.

 - Obacht beim Fragebogen! Auch die Gesprächspartner bereiten sich vor.

10 no-goes  beim Auswahlgespräch

NoGo_2

5. Professor: Warum wollen Sie Medizin studieren?

Studienbewerber: Meine Eltern meinen, dass das ein angesehener Beruf mit Zukunft ist und man hier ein gutes Einkommen hat.

 - Was soll dein Gegenüber denken? Wichtig ist doch die eigene Motivation!

10 no-goes  beim Auswahlgespräch

NoGo_2

6. Professor: Sagen Sie mir Ihre Meinung zu …?

Studienbewerber: Also das Thema ist doch total veraltet, wer beschäftigt sich denn noch damit?

 - Auf den anderen eingehen! Nicht zuhören und Besserwisserei kommen gar nicht gut an!

10 no-goes  beim Auswahlgespräch

NoGo_2

7. Professor: Erzählen Sie mir doch etwas zu Ihrem bisherigen sozialen Engagement!

Studienbewerber: Wieso fragen Sie denn das jetzt? Das ist total unfair. So etwas können sie doch nicht fragen! Sie wollen mich doch nur fertig machen!

 - Niemals ausfallend werden. Wer in einer Stresssituation die Nerven verliert, wirkt nicht souverän.

10 no-goes  beim Auswahlgespräch

NoGo_4

8. Professor: Was haben Sie während Ihrer Schulzeit an anderen Aktivitäten gemacht, mit denen Sie die MHH bereichern können?

Studienbewerber (überlegt lange): Ich musste doch für das Abi lernen, damit ich eine gute Note bekomme und zum Auswahlgespräch eingeladen werde.

 - Außerschulische Aktivitäten zeigen Engagement und weitergehendes Interesse.

10 no-goes  beim Auswahlgespräch

NoGo_4

9. Professor: Was können Sie mir zur aktuellen Debatte um … sagen?

Studienbewerber: Also davon habe ich noch gar nichts gehört.

 - Nicht unvorbereitet kommen! Tagesaktuelle Themen aus der Gesundheitspolitik sollte man kennen!

10 no-goes  beim Auswahlgespräch

NoGo_4

10. Professor: Seit wann sind Sie sich sicher, dass Sie Medizin studieren wollen?

Studienbewerber: Noch nicht so lange. Erst wollte ich ja Jura studieren.

 - Eins muss aus dem Gespräch klar hervorgehen: Medizin ist die erste Wahl!