Embedded Automation Design

Das Studium für innovative „Maker“

Kleinst-Computer finden sich in immer mehr Produkten wieder, sowohl in Gegenständen der privaten Nutzung als auch in der Automation. Begriffe wie „Industrie 4.0“, „Internet der Dinge“ und „Künstliche Intelligenz“ deuten auf die massiven Veränderungen in persönlichen und wirtschaftlichen Bereichen hin. Wer sich für diese neue Welt der Mikroprozessoren interessiert, erwirbt mit dem dualen Bachelor-Studium „Embedded Automation Design“ Kompetenzen für einen Beruf mit Zukunft. Prof. Gülke erklärt, was Studierende und deren Praxisunternehmen erwartet.

17.01.2018
273
Bereitgestellt durch: Leibniz-Fachhochschule

Begrifflichkeiten

Industrie 4.0: nächste industrielle Revolution nach Mechanisierung, Massenproduktion und Automatisierung; Internet und Vernetzung erhalten Einzug in die Produktion und in Produkte.

Internet der Dinge: Vision physische und virtuelle Gegenstände zu vernetzen, um den Gebrauchswert von Alltagsgegenständen zu erhöhen. Alltagsgegenstände werden damit „smarter“ und bieten neue Funktionskombinationen.

Künstliche Intelligenz: Entwicklung von Computersystemen, die selbständig Entscheidungen treffen können, um auch bisher unbekannte Probleme zu lösen.

Mikroprozessoren: CPU als wesentlicher Bestandteil von Mikrocontrollern.

Mikrosysteme / Kleinstrechner: ein Gerät oder Bauteil in Miniaturformat, dessen Funktionen zumeist durch Mikrocontroller gesteuert wird.

Automatisierung: Aufgaben in der Produktion werden vom Menschen auf technische Systeme übertragen.

Sensorik / Aktorik: Messung und Beeinflussung physikalischer Größen in der Umgebung von Maschinen und Produkten.

Orchestrierte Systeme: durch autonome Vernetzung von (mobilen) Kleinstsystemen entstehen neue (Schwarm-)Funktionen.

Faktencheck

Dauer: 6 Semester (180 ECTS)

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienform: Duales Studium: 12-wöchiger Theorie-Praxiswechsel

Studienstart: Wintersemester jeden Jahres

Zugangsvoraussetzung: Fachhochschulreife

Bewerbung: bei einem Partnerunternehmen, ca. 1-1,5 Jahr vor Studienbeginn

Berufsperspektiven:

-Entwicklung und Betrieb von Kleinststeuerungen für Produkte und deren Produktionseinrichtungen

-Entwicklung von Hardware und Software von Kleinstrechnersystemen

-Schnittstellenentwicklung

-Produktentwicklung von Kleinstrechnersystemen für IoT

-Betrieb von Systemen mit Kleinstrechner in den Bereichen Produktion, Logistik, Medizin, Verkehr, Konsumgüter usw.