Der Wissenschafts- und Technologiepark Hannover

Idealer Standort für innovative Geschäftsentwicklungen

Mitten im Grünen, mit idealer Verkehrsanbindung und innovativen Nachbarn. Das Technologie Zentrum im Wissenschaftspark bietet für Startups ein optimales Gründungsparkett. Ein wichtiger Vorteil ist die Nähe zu international renommierten Forschungseinrichtungen, wie dem Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH), dem Institut für integrierte Produktion Hannover (IPH) und dem Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH). Drei Unternehmen zeigen, wie sie dieses besondere Klima für innovative Entwicklungen nutzen.

13.07.2018
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Bereitgestellt durch: Landeshauptstadt Hannover

Transkript: simficient GmbH

Automatisierung und Digitalisierung von Geschäftsprozessen

Julia Schwab, Geschäftsführerin simficient: Mein Name ist Julia Schwab und ich habe vor zwei Jahren die Firma simficient gegründet mit dem technischen Hintergrund Geschäftsprozesse zu automatisieren. Simficient ist eine künstliche Namenskreation. Es setzt sich zusammen aus zwei Worten, simple und efficient. Weil Geschäftsprozessautomatisierung Effizienz und Effektivität in ein Unternehmen hereinbringen soll.

Was macht simficient für Kunden: Geschäftsprozesse zu automatisieren heißt, man geht in eine Firma rein und schaut, welche Prozesse noch analog laufen. Dann versucht man das Notwendige in eine Software zu packen, um die Abläufe deutlich effizienter und übersichtlicher zu machen.

Ich habe Wirtschaftsinformatik studiert. Wir waren sehr wenige Frauen in dem Studium, es hat uns deswegen aber nicht weniger Spaß gemacht, danach bin ich in eine kleine Firma eingestiegen. Nach acht Jahren in dieser Firma habe ich dann entschlossen mich selbstständig zu machen. Bei der Gründung meiner Firma, habe ich nach einem guten Standort gesucht und von dem TECHNOLOGIE ZENTRUM erfahren, das ist jetzt zwei Jahre her, seitdem wachsen wir beständig. 

Der Standort hier im TECHNOLOGIE ZENTRUM ist hervorragend geeignet für junge Gründer. Wir haben hier Netzwerke, auch Veranstaltungen werden gemacht, damit wir uns untereinander kennenlernen. Daraus entstehen dann natürlich auch fruchtbare Ideen. Die Konditionen sind wirklich sehr gut, weil man hier auch Fördermittel bekommt und Unterstützung in Form von Beratung. Man kann jederzeit an die Gesellschafter, in dem Fall hannoverimpuls, herantreten und bestimmte Themen ansprechen, das funktioniert wirklich hervorragend. Das haben wir schon aus eigener Erfahrung mitbekommen.

Das Ziel von simficient ist, dass unsere Kunden nach unseren Projekten zufrieden sind, weil sie deutlich mehr Qualität in ihre Arbeit hereinbringen, zum Beispiel auch Kosten- und Zeitersparnisse haben. Dass das was sie vorher definiert haben für das Projekt, wir dann auch erfüllt haben.

Transkript: neoLASE GmbH

Die LaserManufaktur - Grundlagenforschung und Highend-Lösungen

Maik Frede, Geschäftsführer neoLASE:Mein Name ist Maik Frede von der Firma neoLASE und wir sind hier im Wissenschaftspark Marienwerder. Die Firma neoLASE ist eine Ausgründung aus dem Laserzentrum Hannover und wir beschäftigen uns mit diodengepumpten Festkörperlasern. Ich habe in Münster studiert und bin von dort aus zum Laserzentrum Hannover gewechselt, habe dort meine Promotion im Bereich der Gravitationswellendetektion angefertigt und war Gruppenleiter für den Bereich Festkörperlaser. Dort hatten wir schon relativ viel mit Industrieprojekten zu tun, sodass es dann naheliegend war sich aus der Position irgendwann  selbstständig zu machen und dort Projekte zu übernehmen, die das Laserzentrum als Forschungsinstitut nicht mehr abwickeln kann, wo es dann mehr in den industriellen Bereich, in die Produktion von Lasersystemen geht.

neoLASE hat verschiedenste Anwendungsbereiche. Sowohl in Grundlagenforschung, allerdings auch im industriellen Bereich, wo wir praktisch Lasersysteme zur Verfügung stellen, mit den Handydisplays, Stents, Solarzellen oder sonstiges gefertigt werden. neoLASE hat eine relativ lange Geschichte im Bereich der Gravitationswellendetektion. Wir haben für den aktuellen Gravitationswellendetektor sowohl die Laserelektronik, als auch einen Teil der Amplifiersysteme geliefert. Ich komme gerade wieder von einer Reise in Livingston, wo ich einen Verstärker installiert habe, der die Leistung von 35 auf mehr als 70 Watt hochverstärken wird.

Die Teilnahme an der Gravitationswellendetektion ist natürlich super spannend für uns, gerade als kleine Firma und zeigt ein bisschen auch eines unserer Standbeine, also wirklich kundenspezifische Anwendungen und Systeme zu entwickeln, die einfach sonst keiner macht. Und dann ist es natürlich schön, wenn man bei so einem Projekt dabei ist und das dann auch noch von Erfolg gekrönt ist. International ist neoLASE hauptsächlich durch Distributoren vertreten. Den Europäischen Raum verwalten wir selber und im amerikanischen und asiatischen Markt sind wir über Distributoren vertreten.

Das TECHNOLOGIE ZENTRUM als Standort ist von daher für uns interessant, weil wir eine Ausgründung aus dem Laserzentrum Hannover sind, das ist gleich gegenüber auf der anderen Straßenseite. Da haben wir natürlich einen sehr engen Kontakt nach wie vor zu gemeinsamen Projekten und last but not least ist es auch so, dass sich immer mehr Laserfirmen im Umkreis befinden. Das heißt, man hat ein Netzwerk von verschiedensten Laserfirmen, sei es Entwicklung, Materialbearbeitung und -beschichtung, die sich hier im Umkreis tummeln.

hannoverimpuls hat uns vielseitig unterstützt beim Aufbau und der Erweiterung der neoLASE. Zum Einen durch das TECHNOLOGIE ZENTRUM und die Räumlichkeiten, zum Anderen mit der Unterstützung notwendige Mittel zu akquirieren und zu bekommen in Form von Fördergeldern und last but not least durch den Hannoveraner Beteiligungsfonds in Form von stillen Beteiligungen bei der neoLASE GmbH.

Transkript graphmasters GmbH

Nie wieder Stau! Algorhytmen für die schnellste Route

Christian Brüggemann, Mitgebründer graphmasters:Mein Name ist Christian Brüggemann und ich bin Mitbegründer von graphmasters und wir befinden uns hier in unseren Büros in Hannover im TECHNOLOGIE ZENTRUM. Graphmasters ist eine neue Art Staus zu vermeiden. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, nicht nur auf Staus zu reagieren und den Menschen eine Umfahrung zu bieten, sondern sie von vorn herein zu verhindern und unsere Infrastruktur optimal auszunutzen. Zum Anderen haben wir Spezialanwendungen für die Logistikbranche, bei der wir helfen die Reihenfolge beziehungsweise die Zeit die man auf der Straße verbringt, um Pakete auszuliefern oder logistische Aufgaben zu erledigen, zu minimieren.

Andere, bisherige Navigationssysteme sind immer in irgendeiner Form mit einer Datenquelle verbunden und bekommen auf die Navigationssysteme die aktuelle Verkehrslage gespiegelt. Und mit dieser Verkehrslage, berechnen sie sich einen Weg um den Stau herum. Problem ist jedoch wenn, mehr und mehr Navigationssysteme diese Technologie nutzen, denn dann bekommen alle die gleiche Informationslage und umfahren den Stau auf die gleiche Art und Weise. Nunav macht das genau anders herum. Wir berechnen die Routen nicht auf dem Endgerät, sondern in der Cloud. Das heißt, wenn es einen Stau gibt, kann es passieren, dass verschiedene Nutzer diesen Stau auf verschiedene Art und Weise umfahren beziehungsweise sich schon trennen und gar nicht erst die gleiche Strecke fahren und so erst gar kein Stau entstehen muss.

Angefangen hat unser langer Weg vor mehr als acht Jahren im Studium, als mein Kommilitone und ich uns zum Ziel gesetzt haben, einen neuartigen Algorithmus über Routenfindung zu entwickeln. Das ganze haben wir natürlich im Rahmen eines Wettbewerbes gemacht, den Microsoft Imagine Cup, den wir 2012 gewonnen haben und das gab dann letztendlich den Anschwung ein Startup zu gründen. Von da an ging es dann Schritt für Schritt immer weiter, jetzt sind wir mittlerweile schon auf dem ganzen Flur und versuchen natürlich immer weiter zu wachsen.

Wir haben uns für das TECHNOLOGIE ZENTRUM entschieden, da wir auch schon vorher mit hannoverimpuls sehr viel Kontakt hatten und über verschiedene Startup-Wettbewerbe in Kontakt waren und das war die einmalige Gelegenheit vom Wohnzimmer ins erste Büro zu kommen. Man wird auch gefördert von hannoverimpuls, die stehen einem immer zur Seite wenn Fragen da sind oder Themen offen sind, das ist sehr angenehm. Für Startups ist das TECHNOLOGIE ZENTRUM besonders schön, weil auch andere Startups hier unterwegs sind. Wir haben zum Beispiel jedes Jahr das Sommerfest, wo wir uns treffen und mit den anderen Firmen in Kontakt geraten, dann sind draußen die Küchen, wo man sich immer wieder begegnet und so herrscht plötzlich ein reger Austausch mit anderen Firmen. Man kann Ideen gemeinsam besprechen und weiterentwickeln.