Spinnenseide in der Medizin

Epilepsie heilen - mit Hilfe der Natur

Spinnenseide hat erstaunliche Eigenschaften: reißfest, extrem dehnbar, wasserfest, dazu noch antibakteriell und biologisch abbaubar. Schon vor Jahrhunderten nutzte man Spinnenfäden für die Wundheilung. Nun soll sie wieder zum Einsatz kommen, zum Beispiel für eine neue Behandlung von Epilepsiepatienten. Wissenschaftlerinnen der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und der Medizinischen Hochschule Hannover setzen die Spinnenseide als Ankersystem ein, um transplantierte Nervenzellen im Gehirn von Epilepsiepatienten zu fixieren. Bei ihrem neuen Forschungsprojekt werden sie von der VolkswagenStiftung unterstützt.

02.05.2016
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Bereitgestellt durch: VolkswagenStiftung

Experiment

Ein Förderprogramm für risikobehaftete Forschungsideen

Das Gemeinschaftsprojekt zur Nutzung von Spinnenseide als Anker für neuronale Zellen wird von der VolkswagenStiftung in der Initiative „Experiment!“ gefördert.  Diese Förderlinie richtet sich explizit an radikal neue Forschungsvorhaben aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften. Mehr dazu im Film.