Sammeln statt Chillen!

FHDW-Studierende im Einsatz für die Bahnhofsmission

Den vorlesungsfreien Tag mal anders gestalten: Studierende der "Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover" sind als Ehrenamtliche für die Bahnhofsmission unterwegs und sammeln Spenden. Und ganz nebenbei auch Erfahrungen für ihre Lehrveranstaltung "Fundraising".

30.01.2017
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So einfach kann Spenden sein!

Probiert es selbst!

 

Auch ihr könnt die Arbeit der Bahnhofsmission unterstützen. Nicht nur in Hannover.

Die Teams der Mission helfen Reisenden und anderen Menschen, deren Leben aus der Spur geraten ist - in fast jedem Bahnhof in Deutschland. Wo genau, könnt ihr auf der Website der Mission sehen.

Sich für Andere einzusetzen lohnt sich. Das haben die Studierenden der FHDW gelernt. „Heute haben wir nicht für das Studium gelernt, sondern fürs (wirkliche) Leben“, fasst ein Teilnehmer die Erfahrungen des Tages zusammen.

Transkript: Sammeln statt Chillen!

Transkript: Sammeln statt Chillen!

Die Jacke passt schon mal. Chris in seinem Arbeitsoutfit für heute. Seine Marschroute ist auch klar.

Chris: „Freundlich sein. Versuchen, sympathisch rüber zu kommen, ein lächeln aufsetzen und dann sollte das schon laufen.  – Und versuchen, den Leuten das Geld für einen sozialen Zweck aus der Tasche zu ziehen.“

Eigentlich studiert Chris Marketing und Vertrieb an der Fachhochschule für die Wirtschaft in Hannover. An seinem heutigen vorlesungsfreien Tag zeigt er, zusammen mit einigen seiner Kommilitonen, soziales Engagement und sammelt Spenden für die Bahnhofsmission. Schnell werden Strategien entwickelt.

Chris: „Wir gehen jetzt mal die Bahnsteige hoch. Da laufen die Leute nämlich auch nicht weg.“

Die Idee ist gut. Doch nicht jeder spendet. Da ist Durchhaltevermögen angesagt. Chris schlägt sich wacker und bleibt hartnäckig.

Chris: „Ich weiß, Studenten oder Schüler haben nicht so viel Geld. Aber 50 Cent?“ Die Schüler verneinen.

Auch wenn er manchmal auf Granit beißt, gibt es auch Überraschungen.

Chris: „Es ist doch einfacher als man denkt. Hut ab. Das muss mit dem Ruf der Bahnhofsmission zusammenhängen. Und das wohl auch nicht ohne Grund. Es ist echt super, hätte ich nicht gedacht. Weiter geht´s.“

Obwohl der Bekanntheitsgrad der Bahnhofsmission bereits groß ist, hier geht es auch um Informationen rund um die Einrichtung. Das Engagement der Studierenden kommt an.

Passantin: „Ich finde das toll, was die jungen Leute machen. Dass die sammeln gehen und dann auch für die Bahnhofsmission, finde ich ganz toll.“ -  Weitere Passantin: „Ich glaube, dass die Bahnhofsmission eine gute Sache ist.“

 

Fundraising hatte Chris bisher nur als theoretisches Studienfach. Für die Bahnhofsmission konnte er jetzt praktisch erleben, was es heißt, Menschen dazu zu bewegen, sich mit Geld an einem bestimmten Projekt zu beteiligen.

Chris: „Doch, hat Spaß gemacht. War eine Erfahrung wert. Und ich denke, dass wir uns demnächst nochmal dazu melden werden, um dann den einen oder anderen Taler zu sammeln.“

Damit profitiert am Ende nicht nur die Bahnhofsmission vom engagierten Sammeln der Studierenden. Chris und der ein oder andere seiner Kommilitonen hat vielleicht ein Ehrenamt für sich entdeckt. Oder zumindest die Erkenntnis: Die Bahnhofsmission, das ist eine richtig gute Sache.