Herrenhäuser Forum: Brot oder Biene

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Zeiträume: 12.11.2018 von 19:00 bis 21:00 Uhr
Erster Tag: 12.11.2018
Letzter Tag: 12.11.2018
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Das Spannungsverhältnis zwischen Agrarwirtschaft und Artenschutz in Deutschland steht im Fokus des Herrenhäuser Forums am 12. November im Schloss Herrenhausen.

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Hörsaal

Auditorium, Schloss Herrenhausen

Unsere Landwirtschaft der letzten hundert Jahre ist eine Erfolgsgeschichte. Noch nie zuvor wurden so viele gesunde Lebensmittel hoher Qualität produziert. Die ökologischen Kollateralschäden dieser Entwicklung sind jedoch immens: Im Zuge der Grünen Revolution wurden seit den 1970er Jahren zunehmend Pestizide sowie Mineraldünger eingesetzt, die  Flurbereinigung hat unsere bunten Kulturlandschaften zerstört, die Artenvielfalt nimmt ab.

Verlust an Biodiversität

Der riesige Verlust an Biodiversität hat zwar die Umweltbewegung der 1980er ins Leben gerufen und das Bewusstsein für den Erhalt der biologischen Vielfalt geschärft, doch das Artensterben konnte sie langfristig nicht aufhalten. Der Verlust der Lebensraumvielfalt unserer Landschaften hat weiter zugenommen. In den letzten drei Jahrzehnten sind weitere dramatische Rückgänge bei den Insekten und Feldvögeln zu verzeichnen. Der Pestizideinsatz hat sich nämlich nicht nur verdoppelt, sondern ist konstitutiv für die Art der Landbewirtschaftung geworden.

Herrenhäuser Forum

Wie überwinden wir die aktuelle Biodiversitätskrise? Wie könnte eine moderne Agrarwirtschaft aussehen, die genügend Lebensmittel produziert und dem Artenschutz Rechnung trägt? Antworten auf diese Fragen suchen Experten beim Herrenhäuser Forum mit dem Titel "Brot oder Biene? Agrarwirtschaft und Artenschutz in Deutschland" am 12. November im Tagungszentrum des Schlosses Herrenhausen.

Programm

Impulsvorträge Die Auswirkung der modernen Landwirtschaft auf die Artenvielfalt Prof. Dr. Teja Tscharntke, Abteilung Agrarökologie, Universität Göttingen Alternative Methoden des Nutzpflanzenbaus als mögliche Lösungswege für die ZukunftProf. Dr. Dr. h.c. Urs Niggli, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Schweiz

Podiumsdiskussion Prof. Dr. Teja Tscharntke, Abteilung Agrarökologie, Universität Göttingen Prof. Dr. Dr. h.c. Urs Niggli, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Schweiz Parlamentarischer Staatssekretär Michael Stübgen, MdB, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Silvia Bender, Abteilungsleitung Biodiversität, BUND DeutschlandStephanie Strotdrees, Landwirtin aus Nordrhein Westfalen, Mitglied im Präsidium BIOLAND

ModerationDr. Daniel Lingenhöhl, Spektrum der Wissenschaft


Schloss Herrenhausen
9.6942
52.3917
Herrenhäuser Straße 5
30419
Herrenhausen
Hannover
Niedersachsen
DE
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PreiskategorienPreise
Eintritt frei
Einlass ab 18:15 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Kapazitäten sind jedoch begrenzt.

Veranstalter: VolkswagenStiftung
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17.06.2014 20:30
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