Prof. Dr. Helmut Zedelmaier: De arte excerpendi

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Zeiträume: 08.08.2017 von 17:00 bis 18:30 Uhr
Erster Tag: 08.08.2017
Letzter Tag: 08.08.2017

Überlegungen zur Tätigkeit und Geschichte des Exzerpierens sind Gegenstand des Vortrags am 8. August in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek.

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Exzerpieren

Exzerpieren

Kein Schreiben ohne Lesen. Wer liest, macht sich nicht selten Notizen, holt aus dem Gelesenen etwas heraus, um es weiterzuverarbeiten. »Exzerpieren« bezeichnet diese Tätigkeit, »Exzerpt« deren Produkt. Jedoch nicht nur wer liest, exzerpiert, auch wer empirische Daten sammelt, wählt aus und zeichnet auf. Welche Geschichte haben die Techniken des Exzerpierens und die damit verbundenen Praktiken des Ordnens, Speicherns, Kopierens? Haben sie überhaupt eine Geschichte? Darum geht es in dem Vortrag, um allgemeine Überlegungen zum Exzerpieren und um spezielle Hinsichten auf die Geschichte dieser Tätigkeit.

Über den Autor

Prof. Dr. Helmut Zedelmaier lehrt Neuere Geschichte an der Ludwigs-Maximilians-Universität München und arbeitet am Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) in Halle (Saale) im Rahmen der Humboldt-Professur »Neuzeitliche Schriftkultur und europäischer Wissenstransfer« (Projekt »Exzerpieren, Zitieren, Plagiieren«). Sein Spezialgebiet ist die Wissens- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit und des 19. Jahrhunderts. Zuletzt erschien »Werkstätten des Wissens zwischen Renaissance und Aufklärung« (2015).


Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek
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11.05.2017 15:38