Begegnen, austauschen und unterstützen

Das Studentenwerk Hannover feiert das zwanzigjährige Jubiläum seines Tutorenprogramms, bei dem Studierende ihre internationalen Kommilitonen bei der Integration unterstützen.

20 Jahre Tutorenprogramm

Linda Wilken (Abteilungsleiterin Internationales und Soziales, Studentenwerk Hannover, 2.v.l.h.), Eberhard Hoffmann (Geschäftsführer Studentenwerk Hannover, 5.v.l.h.) und Dorothea Tschepke (Koordinatorin des Tutorenprogramms, Studentenwerk Hannover, 5.v.l.) feierten gemeinsamen mit jetzigen und ehemaligen Tutorinnen und Tutoren den 20. Geburtstag des Tutorenprogramms. 

Studierende integrieren Studierende: In den 16 Wohnheimen des Studentenwerks Hannover unterstützen zehn studentische Tutoren aus neun Ländern ihre internationalen Kommilitonen bei der Integration. Sie helfen bei praktischen Problemen im Alltag und sorgen durch gemeinsame Veranstaltungen dafür, dass sich internationale und einheimische Studierende besser kennenlernen. Ein Erfolgsmodell, das dieses Jahr seinen 20. Geburtstag feiert.

Tutorenprogramm für internationale Studierende in Wohnheimen

Ende der 1990er Jahre entschieden sich junge Menschen aus anderen Ländern immer häufiger für ein Studium in Deutschland. Damit nahm auch das Interesse an den internationalen Studierenden und ihren Bedürfnissen zu. Eine erste Studie setzte sich mit ihren Beweggründen und Wünschen auseinander. Ein Ergebnis: der Wunsch nach mehr Kontakt zu einheimischen Kommilitonen. Diesen Wunsch nahm das Studentenwerk Hannover, als eines der ersten Studentenwerke bundesweit, auf und entwickelte das "Tutorenprogramm für internationale Studierende in seinen Wohnheimen".

Bis zu 100 verschiedene Nationalitäten

Fast 60 Prozent der Bewohner in den Wohnheimen des Studentenwerks kommen aus dem Ausland. Und das ist eine bunte Mischung: Bis zu 100 verschiedene Nationalitäten finden sich in den Wohnheimen wieder.

Vielfältige Unterstützung

"Unsere Tutorinnen und Tutoren unterstützen Bewohnerinnen und Bewohner auf vielfältige Weise: Sie helfen bei Fragen zur Studienorganisation, zum Thema 'Jobben' oder zu rechtlichen Regelungen für internationale Studierende allgemein, vermitteln Kontakte und geben Hinweise zu Beratungsstellen. Sie begleiten auch bei Behördengängen und übersetzen," erklärt Linda Wilken, Leiterin der Abteilung Soziales und Internationales beim Studentenwerk Hannover.

Tutoren aus verschiedenen Ländern

Damit die Studierenden möglichst einen Ansprechpartner haben, bei dem sie sich in ihrer Muttersprache austauschen können, achtet das Studentenwerk darauf, dass die Tutoren aus verschiedenen Ländern kommen. Aktuell sind die zehn Tutoren aus neun Ländern. Zwei sind aus China, da die meisten internationalen Studierenden auch daher kommen.

Gemeinsame Veranstaltungen

Neben diesen praktischen Hilfestellungen im Alltag sind die gemeinsamen Veranstaltungen ein Herzstück des Tutorenprogramms. Dabei kommen internationale und einheimische Bewohnerinnen und Bewohner innerhalb und außerhalb der Wohnheime zusammen: ob beim Feiern in den Gemeinschaftsräumen, gemeinsamen Länder- und Kochabenden, bei Konzert- und Kinobesuchen oder Ausflügen zu Sehenswürdigkeiten in und um die Region Hannover: Die Begegnung und das gemeinsame Erleben stehen im Mittelpunkt des Tutorenprogramms.

Video auf wissen.hannover.de

20 Jahre Wohnheim-Tutorenprogramm

Video auf wissen.hannover.de

Ein Video auf wissen.hannover.de stellt anlässlich seines zwanzigjährigen Jubiläums die Erfolgsgeschichte des Wohnheim-Tutorenprogramm des Studentenwerks Hannover vor.

(Veröffentlicht am 21. November 2017)