Internationale Vernetzung

Die Landeshauptstadt Hannover wird Mitglied der European Science Engagement Association (EUSEA) und vernetzt sich mit europäischen Wissenschaftsstädten.

EUSEA

Die Landeshauptstadt Hannover verstärkt ihre internationale Vernetzung im Bereich der Wissenschaft.

Seit 2015 sind die Landeshauptstadt Hannover – Sachgebiet Wissenschaftsstadt – und die European Science Engagement Association (EUSEA) Partner in dem EU-Projekt NUCLEUS. Nun wird die Kooperation mit dem internationalen Netzwerk, das rund 100 Universitäten, Städte, Science-Center sowie Bildungs- und Kultureinrichtungen in Europa verbindet, durch eine offizielle Mitgliedschaft der Stadt gestärkt. Mit Beschluss des Rates der Landeshauptstadt wurde Hannover im Jahr 2018 Teil des wachsenden internationalen Netzwerkes. EUSEA ist aktives Mitglied in verschiedenen, von der Europäischen Kommission geförderten Projekten und unterstützt ihre Mitglieder beim Zugang zu europäischen Förderprogrammen. Ziel des Netzwerkes ist es, europaweit das Interesse und Engagement der Öffentlichkeit für das Themenfeld Hochschule, Forschung und Bildung zu stärken. Im Mittelpunkt stehen dabei der Austausch und die Weiterentwicklung von innovativen Formaten zur Wissenschaftskommunikation. Dazu zählen Wissenschaftsfestivals, Beteiligungsformate und die Kommunikation von wissenschaftlichen Themen in den sozialen Medien.

Initiative Wissenschaft Hannover

Mit weitgehend entsprechenden Zielsetzungen und Themenstellungen am Standort Hannover hat sich vor zehn Jahren, auf Anregung der Landeshauptstadt, die Initiative Wissenschaft Hannover gegründet. In dem Netzwerk engagieren sich alle neun Hochschulen mit Sitz in Hannover, das Studentenwerk, das Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin, das Geozentrum, die VolkswagenStiftung, die hannoverimpuls GmbH sowie die Landeshauptstadt. Die Arbeit der Initiative Wissenschaft ist unter anderem ausgerichtet auf die Profilierung und Internationalisierung des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist es außerdem, mit unterschiedlichen Formaten Wissenschaft in die Mitte der Stadt zu bringen.

Oberbürgermeister Stefan Schostok

Oberbürgermeister Stefan Schostok: „Mit der Mitgliedschaft bei EUSEA können wir die internationale Sichtbarkeit der Hochschul- und Wissenschaftsstadt Hannover stärken und von dem Know-How anderer Wissenschaftsstädte profitieren. Dies erhöht gleichzeitig unsere Chancen beim Zugang zu Projekten und Ausschreibungen der Europäischen Union.“

Best-Practice

Auf der diesjährigen Jahrestagung von EUSEA in Madrid hatte die Landeshauptstadt Hannover die Gelegenheit, zwei ihrer Projekte als Best-Practice vorzustellen. So wurde gemeinsam mit der schwedischen Organisation Vetenskap & Allmänhet (Wissenschaft und Öffentlichkeit) ein Workshop zur Generierung von Reichweiten für Wissenschaftsvideos vorbereitet, bei dem das hannoversche Leuchtturmprojekt www.wissen.hannover.de mit seiner Kommunikationsstrategie im Mittelpunkt stand. Als Best-Practice für digitale Wissenschaftskommunikation wurde die Geocaching-Tour Leibniz Ge(o)heimnisse präsentiert.