Medizinphysik an der MHH

Sibylle Ziegler zeigt, wie moderne Bildgebung den Blick in den Körper verändert.

Wie lässt sich besser verstehen, was im Körper passiert — und wie können Therapien gezielter auf einzelne Patientinnen und Patienten abgestimmt werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Prof. Dr. Sibylle Ziegler an der Medizinischen Hochschule Hannover. Ihre Arbeit führt in ein Forschungsfeld, in dem Physik, Medizin und modernste Bildgebung eng zusammenwirken.

Im Zentrum steht eines der leistungsfähigsten Total-Body-PET-CT-Geräte weltweit. Es kann große Teile des Körpers in einem einzigen Schritt erfassen und sichtbar machen, wie sich sogenannte Tracer in Organen und Gewebe verteilen. Für die Forschung eröffnet das neue Möglichkeiten: Krankheitsbilder lassen sich genauer untersuchen, Therapieverläufe besser einschätzen und biologische Prozesse im Körper umfassender verstehen.

Besonders wichtig ist diese Technologie in der Krebsforschung. Sie kann helfen zu erkennen, wie weit sich ein Tumor ausgebreitet hat, ob Metastasen vorhanden sind und ob eine Therapie wirkt. An der MHH arbeiten dafür verschiedene Disziplinen zusammen — von Medizin und Physik über Radiopharmazie und Biologie bis zur Datenwissenschaft.

Der Film begleitet Sibylle Ziegler in eine Welt, in der physikalische Präzision auf medizinische Fragen trifft. Er zeigt, was Forschung mit einem solchen Spitzengerät möglich macht, welche Rolle interdisziplinäre Zusammenarbeit spielt — und warum Neugier für wissenschaftlichen Fortschritt unverzichtbar ist.

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Bereitgestellt durch: Medizinische ­Hochschule ­Hannover